Service. Zum Wohlfühlen.

Sie haben gerade viel um die Ohren; haben Ängste, machen sich Sorgen und würden gerne noch ganz viel von uns wissen?

Seien Sie beruhigt – bei uns sind Sie damit nicht allein – weder vor, während, noch nach der eigentlichen Behandlung. Wir sind zwar keine Wellnesseinrichtung, sondern ein medizinisches Hochleistungszentrum, doch legen wir neben der fachärztlichen Versorgung im besonderen Maße Wert auf Ihr Wohlbefinden. Das beginnt schon damit, dass es bei uns keine Wartezeiten gibt. Da es bei uns zum einen keine Akutbehandlungen gibt und sich zum anderen der zeitliche Ablauf einzelner Behandlungen gut voraussagen lässt, können wir mit Ihnen sehr genau Termine vereinbaren. So muss keiner warten.

Im Folgenden finden Sie bereits zahlreiche Antworten und Informationen zu häufig gestellten Fragen hinsichtlich Behandlung, Ablauf und vielem mehr. Für alle weiteren stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

 

Fragen/Antworten (FAQ)

Was kostet die Behandlung?

Im privatärztlichen Bereich werden die Kosten der radiochirurgischen Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet und von privaten Krankenversicherungen auf dieser Basis erstattet.

Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht zwischen dem Gamma Knife Zentrum Krefeld und der DAK (Deutsche Angestellten - Krankenkasse) ein Vertrag der integrierten Versorgung (IV - Vertrag), wodurch Versicherten der DAK nun als erster Gruppe von gesetzlich Versicherten in Deutschland die Gamma Knife Radiochirurgie ohne zeitaufwändiges Antragsverfahren im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Die TK (Techniker Krankenkasse) ist diesem Vertrag ebenfalls beigetreten, so dass nun auch ihren Versicherten die Gamma Knife Radiochirurgie im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Mit der AOK Rheinland – Hamburg, der Schwenninger BKK und der Actimonda Krankenkasse bestehen Selektivverträge, so dass die Leistung im Einzelfall nicht mehr beantragt werden muss.

Bei anderen gesetzlichen Krankenversicherungen besteht leider noch immer kein Anspruch auf Kostenerstattung im ambulanten Bereich. Obwohl die Radiochirurgie in Deutschland erfolgreich seit 1994 und weltweit seit den 1970er Jahren erbracht wird, ist eine Aufnahme der Radiochirurgie in den Leistungskatalog der GKV bis heute unterblieben. Daher müssen viele Patienten die Kostenübernahme für eine ambulante radiochirurgische Behandlung noch immer zunächst bei Ihrer Krankenversicherung beantragen. In den letzten Jahren wurde in tausenden Fällen eine Kostenübernahme im Rahmen von Einzelfallentscheidungen zugesagt.

Wir bieten Ihnen bei der Beantragung der Kostenübernahme Hilfestellungen an. Nach dem Beratungsgespräch und der Indikationsstellung erhalten Sie von uns einen Arztbrief mit einen Kostenvoranschlag. Dieses Dokument reichen Sie dann bitte selbst bei Ihrer Krankenversicherung ein. Sobald Sie von Seiten der Versicherung eine schriftliche Bestätigung erhalten haben, nehmen Sie wieder Kontakt mit uns auf, um einen Behandlungstermin zu vereinbaren. Im Falle einer Ablehnung raten wir Ihnen ebenfalls Kontakt mit uns aufzunehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ist die Behandlung auch stationär möglich?

Bei medizinischer Notwendigkeit besteht die Möglichkeit, die Behandlung auch stationär durchzuführen. Hierzu stehen uns Betten in der neurochirurgische Klinik der Helios Klinik Krefeld zu Verfügung.

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen?

Das Auftreten von Nebenwirkungen ist sehr selten und stark abhängig vom behandelten Krankheitsbild, der Lokalisation des erkrankten Gewebes sowie der benötigten Bestrahlungsdosis. Aus diesem Grunde ist eine pauschale Aussage darüber nicht möglich. Im Vorgespräch wird selbstverständlich ausführlich auf mögliche Nebenwirkungen im individuellen Fall eingegangen.

Wie lange muss ich auf eine Behandlung warten?

Die Wartezeit ist in erster Linie abhängig von der Behandlungsindikation und dem Patientenwunsch. In der Regel ist eine Behandlung innerhalb von 14 Tagen möglich, falls erforderlich.

Wer muss mich überweisen?

Die Zuweisung soll über den Haus- oder Facharzt erfolgen. Bei onkologischen Erkrankungen erfolgt die Zuweisung in der Regel aufgrund eines Tumorboardbeschlusses durch den behandelnden Onkologen oder ebenfalls durch den Hausarzt. Aber auch die „Selbstzuweisung“ im Rahmen einer Zweitmeinung ist möglich, sprechen Sie ggf. hierüber mit Ihrer Krankenkasse.